Ganesha
Beschreibung
Ganesha
Material: Bronce silbrig patiniert
Grösse: 10cm
Herkunft: Indien
Handarbeit
GFSt010
Ganesha wird im Hinduismus, Buddhismus und Jainaismus gleichermassen verehrt.
Er ist der Beschützer der Weisheit, Schirmherr der Schule, der Schreibkunst und der Wissenschaft.
Seine Eltern sind Shiva und Parvati. Ganesha selbst ist verheiratet mit Siddhi, der mystischen Kraft und mit Buddhi, der Einsicht. Es gibt von ihm über 80 Erscheinungsformen, meist mit vier Armen, jedoch gibt es auch Darstellungen mit bis zu zehn Armen, seltener nur mit zwei.
Sitzend auf einer Lotusblüte, reitend auf seiner Maus, stehend oder tanzend sind die Darstellungsformen. In seinen Händen hält er verschiedene Attribute. Die häufigsten sind: ein Fangseil, ein Stachelstock und eine Schale mit Naschereien. Eine Schlange ist sein Gürtel, um seinen wohlgerundeten Bauch, der das Universum symbolisiert. Er verkörpert mit seiner wohlgesonnenen und weltlichen Art das Paradoxum: Irdischer Genuss stehen der geistigen Erkenntnis keinesfalls im Wege!
Ganesha ist auch ein Bote des Glücks und der Beseitiger aller Hindernisse.
In Thailand steht Ganesha auch für Musisches, Kreatives und Inspirator der Künste.
Warum hat er einen Elefantenkopf und einen abgebrochenen Zahn?
Die überlieferte Geschichte darum erzählt, dass Shiva sich längere Zeit der Meditation widmete und Parvati lange allein liess. So beschloss sie, sich ihren gewünschten Sohn selbst zu machen und formte ihn aus dem Schmutz auf ihrem Körper, bevor sie sich in die Badewanne begab. Sie bat ihren nun entstanden Sohn darum, vor der Türe wache zu halten. Das tat er auch und liess Shiva, der zu seiner Frau wollte, nicht durch. Shiva wurde so wütend, dass er diesem sturen Wärter den Kopf abschlug. Er wusste ja nicht, dass dieser auch sein Sohn war. Parvati war am Boden zerstört und tieftraurig, so dass Shiva ihr versprach, es wieder gut zu machen. Er wolle das abgetrennte Haupt durch den Kopf des ersten Wesens, welches ihm begegne ersetzen. Das erste Wesen war ein Elefant. Leider brach ein Stück des Zahns, durch den etwas übereifrig getätigten Hieb, dabei ab.
